
In der Glasverarbeitungsanlage verzeiht die Faserausziehlinie keine ungleichmäßige Wärmeverteilung. Ein ungleichmäßiges Temperaturprofil kann dazu führen, dass die Preforms unbrauchbar werden. Zudem können Schwachstellen in der Heizzone später zu Brüchen unter Belastung führen. Wir haben unseren Faseroptik-Heizer so konstruiert, dass das Wärmefeld genau dort stabil bleibt, wo es wichtig ist – nämlich genau am Ausziehpunkt. Dadurch können konstante Durchmesser erreicht werden, ohne dass ständig an den Einstellungen angepasst werden muss.
Der Heizer arbeitet mit einem Quarzelement hoher Emittivität, das kurzwelliges Infrarotlicht abgibt. Dadurch erfolgt eine schnelle Reaktion und die Kontrolle über die Temperatur bleibt präzise. Mit einer Leistung von 24 kW bei 400 V passt der Heizer in Standardanschlüsse und kann als Ersatz für die meisten OEM-Module verwendet werden. Die fokussierte Heizzone reduziert die Konvektionsverluste und sorgt für eine gleichmäßige Temperaturverteilung über den Bereich des Preforms. Dadurch wird der thermische Stress verringert und die Viskosität des Glases bleibt vorhersehbar.
Die Steuerungsinterface nutzen 4–20 mA-Signale sowie Rückmeldungen von Thermoelementen. Damit kann der Heizer direkt in bestehende PID-Schleifen integriert werden – und die Steuerung bleibt dabei wiederholbar.
In der Faserausziehprozess bedeutet das weniger Abweichungen im Durchmesser, weniger Brüche sowie eine höhere Ausbeute aus derselben Glasmenge. Der Heizer erreicht die gewünschte Temperatur schnell, wodurch die Umstellung zwischen verschiedenen Glasarten kurzfristig erfolgen kann und die Standby-Leistung gering bleibt. Der Energieverbrauch sinkt, da die Wärme genau dort bleibt, wo sie benötigt wird – und nicht in die umliegenden Komponenten abfließt. Für Anlagen, die mehrere Glasarten verarbeiten, sorgt das stabile Wärmefeld außerdem dafür, dass die Qualitätskontrolle einfacher wird und weniger Material unbrauchbar wird.
Beim Einbau sollten Sie auf die Abstände sowie die Luftzirkulation achten. Der Heizer erzeugt viel Wärme – daher müssen um das Quarzelement herum genügend Abstände vorhanden sein, damit keine heißen Stellen entstehen. Passten Sie die Befestigungskomponenten sowie die Verbindungen an Ihre Anlage an – oder verwenden Sie unsere Adapterplatten für gängige Ausziehtürme.
Erwarten Sie, dass das Element nach wiederholten Einsatz unter hohen Temperaturen ausgetauscht werden muss. Planen Sie jedoch regelmäßige Überprüfungen ein – dadurch bleiben die Stillstandszeiten kurz und vorhersehbar.