
Ihren Badezimmerspiegel wirklich wärmen – und intelligent gestalten
Waren Sie schon einmal an einem eisigen Wintermorgen im Badezimmer? Das ist wirklich schrecklich. Die Handtuchhalterung ist zwar vorhanden, doch die Luft bleibt weiterhin kalt. Deshalb sind Infrarotheizungen für Spiegel eine großartige Lösung. Sie verschwenden keine Zeit damit, den ganzen Raum zu erwärmen – sie strahlen die Wärme direkt auf Sie ab. Es ist sofort möglich.
Warum „sofort“ wichtig ist
In diesen Spiegeln befindet sich in der Regel ein Wolframfaden oder ein keramisches Element. Sobald diese Heizungen aktiv werden, erhitzen sie sich nicht langsam – sie strahlen sofort Wärme ab.
Stellen Sie sich nun vor, Sie verbinden diese Heizungen mit Ihrem Smart Home-System. Anstatt den Schalter umzulegen und zu warten, können Sie einen Zeitplan festlegen. Ihre Alarmanlage geht um 7:00 Uhr los – die Heizung startet bereits um 6:55 Uhr. Wenn Sie dann ins Badezimmer kommen, ist es bereits gemütlich. Es ist vielleicht eine Kleinigkeit, aber dadurch wird der ganze Morgen weniger als lästige Pflicht empfunden.
Die technischen Aspekte (vereinfacht)
Damit das funktioniert, reicht es nicht aus, den Heizer einfach in einen Smart-Stecker einzustecken. Sie benötigen einen Smart-Relais oder einen Zigbee-Schalter, der die Belastung bewältigen kann.
Wir verwenden in der Regel ein Trockenkontaktrelais. Man kann es als „Leibwächter“ für Ihren Smart-Chip betrachten – es sorgt dafür, dass die starke Strombelastung nicht dazu führt, dass Ihre teuren Smart-Home-Geräte beschädigt werden.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Es handelt sich dabei nicht um ein einfaches Plug-and-Play-System. Da diese Heizgeräte viel Energie verbrauchen, muss man vorsichtig sein. Wenn man drei oder vier solcher Heizgeräte an einen Stromkreis anschließt und sie alle gleichzeitig einschaltet, kann der Schalter durchbrennen. Man muss die Belastung daher auf verschiedene Stromkreise verteilen.
Außerdem muss man auch das Glas berücksichtigen. Da die Infrarotwärme sehr intensiv ist, muss das Glas gehärtet sein. Andernfalls könnte die thermische Ausdehnung dazu führen, dass das Glas zerbricht.
Und noch ein Tipp: Lassen Sie den Sensoren etwas Platz. Wenn sie zu nahe an der Wärmequelle liegen, überhitzen sie und funktionieren nicht mehr richtig. Ein wenig Belüftung hilft dabei sehr.